Die Verlegung der Stolpersteine

ein Halbkreis mit Teelichtern um die Verlegestelle

in Kassel wird vom Verein Stolpersteine in Kassel e.V. vorbereitet und von Gunter Demnig selbst durchgeführt.

Einzelne Personen und Gruppen erforschen (zumeist in Archiven) Lebenslauf und Schicksal der jeweiligen Opfer, versuchen Kontakt zu eventuellen noch lebenden Angehörigen aufzunehmen, erstellen sogenannte Gedenkblätter dazu (siehe Menupunkt Biografien) und planen und gestalten die Verlegung der Gedenksteine (oft auch in Zusammenarbeit mit eventuell vorhandenen Hinterbliebenen der Opfer).

 

Wir wollen in der Regel wenigstens zweimal jährlich eine Verlegung durchführen, sind aber vom eng gefüllten Terminplan des Künstlers abhängig. Die nächsten Termine sind schon angefragt, aber werden erst bekannt gegeben, wenn sie vom Büro Gunter Demnigs bestätigt worden sind.Sobald die Verlegetermine feststehen, werden sie auf unserer Homepage und zeitnah vor dem Ternín auch in der örtlichen Presse angekündigt.

 

Wenn sie Interesse an der Teilnahme der Verlegeaktionen haben, kommen Sie einfach vorbei (eine Anmeldung ist nicht nötig). Sollten Sie etwas zur Verlegung beitragen wollen, z.B. weil Sie persönlich oder durch Erzählungen etwas über Opfer wissen, oder Sie eine gute Idee für die Durchführung der Verlegung haben (musikalisch, literarisch, u.ä.), könen Sie sich mit uns in Verbindung setzen (siehe KONTAKT), damit wir Ihren Beitrag adäquat in die Aktion einbauen können. Wir freuen uns darauf und melden uns umgehend bei Ihnen.

 

ein Flötenkonzert vor dem ehemaligen Wohnhaus von Max Plaut
Bei der Verlegung des Gedenksteins für Dr. Max Plaut, Marianne Hornung-Grove, eine Flötistin, Jochen Boczkowski, Rolf Weckeck und Gunter Demnig (von links)

Die Ziele des Vereins

TERMINE  2018

Mi 25.4.18 | 18.00 Uhr

Museum für Sepulkralkultur

Margot Friedländer
als Zeitzeugin zu Gast
Lesung und Gespräch

Margot Friedländer ist Holocaust-Überlebende und 96 Jahre alt. Ihre Eltern und ihr Bruder wurden in Auschwitz ermordet. Sie erlebte Verfolgung und Krieg im Berliner Untergrund sowie im KZ Theresienstadt.
Nach diesem Horror emigrierte sie 1946 in die USA. Frau Friedländer lebte in New York, bis sie nach über sechzig Jahre wieder nach Deutschland zurückkehrte.

Verlegung von weiteren Stolpersteinen

24.5.2018

14.6.2018

Spaziergänge auf den Spuren jüdischen Lebens

Zahlreiche jüdische Bürgerinnen und Bürger lebten in Kassel, ehe ein seit 1933 entfesselter Antisemitismus sie zunehmend entrechtete, ihre Heimat zu verlassen zwang, in den Tod trieb und ermordete. Die Spaziergänge mit Wolfgang Matthäus führen zu Orten, die von ihnen geprägt wurden, an sie erinnern oder mit ihrer Verfolgung verbunden sind. Zeitgenössische Fotos ergänzen die Anschauung vor Ort heute.

 

In Kooperation mit den Vereinen Kassel-West und Gegen Vergessen - Für Demokratie

 

 

 

Von der Annastraße zum August-Bebel-Platz

 

5.5.2018 - 15.30 Uhr | Treffpunkt: Tramhaltestelle Annastraße (stadteinwärts) | Ende am August-Bebel-Platz | Dauer ca. 90-120 Min.

 

 

 

Auf den Spuren  des Stadtteilgründers Sigmund Aschrott

 

12.5.2018 - 15.30 Uhr | Treffpunkt Parkstraße Ecke Westendstraße

 

Ende: Aschrottpark | Dauer ca. 90-120 Min.

 

 

 

Von der Annastraße zur Synagoge

 

19.5.2018 -15.30 Uhr | Treffpunkt: Tramhaltestelle Annastraße (stadteinwärts) | Ende in der unteren Königsstraße | Dauer ca. 90-120 Min.

 

 

 

Vom Königstor zum Kulturbahnhof

 

26.5.2018 - 15.30 Uhr | Treffpunkt vor dem ehemaligen Polizeipräsidum im Königstor | Ende im Kulturbahnhof | Dauer ca. 90 Min.

 

 

 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

 

Um eine Spende wird gebeten.

 

7.6.2018 19 Uhr

Jahreshauptversammlung