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Pflege der Stolpersteine

eine Hand ist zu sehen, die mit einem kleinen Lappen auf dem Stein wischt

Pflege ist notwendig

 

Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Diese Messingplatten werden mit der Zeit durch Umwelteinflüsse und Verschmutzung dunkler, auch leidet die Lesbarkeit der Inschrift.

Wir bitten daher Paten und Unterstützer des Projektes, aus eigener Initiative Stolpersteine in ihrer Wohngegend regelmäßig – beispielsweise im Frühjahr und im Herbst – zu putzen. Um eine größere Verlässlichkeit bei der Pflege der Stolpersteine zu erreichen, möchten wir Sie bitten, sich namentlich für die Pflege eines oder mehrerer Steine zu melden.

 

Welche Steine in der Nähe Ihrer Wohnung verlegt wurden, können Sie auf dem "Stadtplan" (im Menupunkt „Stolpersteine“ auf unserer Homepage) herausfinden. Sollten Sie feststellen, dass Stolpersteine, die auf unserer Internetseite verzeichnet sind, am angegeben Ort nicht [mehr] vorhanden oder beschädigt sind, wären wir Ihnen für eine Nachricht per Email oder einen Telefonanruf (Kontakt) sehr verbunden.

 

Auch Schulklassen können sich an der Steinpflege beteiligen. In der näheren Umgebung der Schulen gibt es eine ganze Reihe von Stolpersteinen. Die Pflege kann dann gleich verbunden werden mit einem kleinen Stück Geschichtsunterricht. Die Gedenkblätter mit den Schicksalen der jeweiligen Opfer stehen auf unserer Homepage zur Verfügung. Gern stehen wir auch zur Erläuterung zur Verfügung.

Putzanleitung

Die vorzeigbaren Putzergebnisse sind auf abgelagertes Rex-Chrom-Polish in der Tube zurückzuführen. Mit dem Lappen dünn auftragen, etwa 1 Minute warten, mit weichem Lappen blank wienern.

 

Alfred Gails Stein hat Edeltraud geputzt.

 

Mahnwache und Stolpersteine putzen

Hier gibt es einen Aufruf zur Pflege von Stoloersteinen:

Wo gibt es in Kassel Stolpersteine, die noch geputzt werden müssen?

Die Ziele des Vereins

TERMINE  2018

Mi 25.4.18 | 18.00 Uhr

Museum für Sepulkralkultur

Margot Friedländer
als Zeitzeugin zu Gast
Lesung und Gespräch

Margot Friedländer ist Holocaust-Überlebende und 96 Jahre alt. Ihre Eltern und ihr Bruder wurden in Auschwitz ermordet. Sie erlebte Verfolgung und Krieg im Berliner Untergrund sowie im KZ Theresienstadt.
Nach diesem Horror emigrierte sie 1946 in die USA. Frau Friedländer lebte in New York, bis sie nach über sechzig Jahre wieder nach Deutschland zurückkehrte.

Verlegung von weiteren Stolpersteinen

24.5.2018

14.6.2018

Spaziergänge auf den Spuren jüdischen Lebens

Zahlreiche jüdische Bürgerinnen und Bürger lebten in Kassel, ehe ein seit 1933 entfesselter Antisemitismus sie zunehmend entrechtete, ihre Heimat zu verlassen zwang, in den Tod trieb und ermordete. Die Spaziergänge mit Wolfgang Matthäus führen zu Orten, die von ihnen geprägt wurden, an sie erinnern oder mit ihrer Verfolgung verbunden sind. Zeitgenössische Fotos ergänzen die Anschauung vor Ort heute.

 

In Kooperation mit den Vereinen Kassel-West und Gegen Vergessen - Für Demokratie

 

 

 

Von der Annastraße zum August-Bebel-Platz

 

5.5.2018 - 15.30 Uhr | Treffpunkt: Tramhaltestelle Annastraße (stadteinwärts) | Ende am August-Bebel-Platz | Dauer ca. 90-120 Min.

 

 

 

Auf den Spuren  des Stadtteilgründers Sigmund Aschrott

 

12.5.2018 - 15.30 Uhr | Treffpunkt Parkstraße Ecke Westendstraße

 

Ende: Aschrottpark | Dauer ca. 90-120 Min.

 

 

 

Von der Annastraße zur Synagoge

 

19.5.2018 -15.30 Uhr | Treffpunkt: Tramhaltestelle Annastraße (stadteinwärts) | Ende in der unteren Königsstraße | Dauer ca. 90-120 Min.

 

 

 

Vom Königstor zum Kulturbahnhof

 

26.5.2018 - 15.30 Uhr | Treffpunkt vor dem ehemaligen Polizeipräsidum im Königstor | Ende im Kulturbahnhof | Dauer ca. 90 Min.

 

 

 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

 

Um eine Spende wird gebeten.

 

7.6.2018 19 Uhr

Jahreshauptversammlung